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Smart Cities, die “intelligenten Städte”, gibt es längst schon nicht mehr nur auf dem Reißbrett: Weltweit gilt Songdo in Südkorea als die innovativste Stadt der Welt, in Europa liegen Kopenhagen, Wien und Barcelona vorne. Die genannten Metropolen nutzen eine Reihe von hochmodernen Technologien und Datenverarbeitungsformen, um das städtische Leben effizienter, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten. Der Begriff “Smart City” umfasst dabei verschiedene Aspekte des städtischen Lebens, einschließlich Infrastruktur, Verkehr, Energie, Umwelt, Kommunikation, Sicherheit und Verwaltung. Häufig geht es hierbei auch um den Aufbau weiterentwickelter 3D-Stadtmodelle, mit denen sich komplexe Simulationen durchspielen lassen.

Im Kern basieren Smart Cities auf dem Einsatz von Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT), um Daten aus verschiedenen städtischen Bereichen zu sammeln, zu analysieren und zu nutzen. Sensoren, Überwachungssysteme und andere IoT (Internet of Things)-Geräte werden eingesetzt, um kontinuierlich Informationen zu sammeln. Die Feinstaubbelastung ist heute besonders hoch? Altglascontainer quillen über oder der Feierabendverkehr knäult sich heute in einem ganz anderen Viertel? Diese Daten werden dann analysiert, um Einblicke und Handlungsanweisungen zu liefern, mit dem Ziel, Ressourcen effizienter zu nutzen, die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern und in der zukünftigen Planung nachhaltige Entwicklungsziele zu erreichen.

Einige Beispiele für intelligente Lösungen in Smart Cities sind:

  • Verkehrsmanagement: Echtzeitverkehrsinformationen, intelligente
    Verkehrsleitsysteme, Parkplatzüberwachung und -verwaltung, Förderung von
    umweltfreundlichen Verkehrsmitteln.
  • Energieeffizienz: Smart Grids zur effizienten Energieerzeugung, -verteilung
    und -nutzung, intelligentes Straßenlicht, Energieüberwachung in Gebäuden.
  • Umweltschutz: Überwachung der Luft- und Wasserqualität,
    Abfallmanagement und -verwertung, Förderung nachhaltiger Praktiken wie
    grüne Infrastruktur und erneuerbare Energien.
  • Bürger*innenservice: Digitale Plattformen für die Kommunikation zwischen Bürger*innen und Behörden, E-Government-Dienste, elektronische Zahlungssysteme,
    Open-Data-Initiativen.
  • Sicherheit: Videoüberwachung, intelligente Alarmsysteme,
    Notfallmanagement und -warnungen, vernetzte Sicherheitsinfrastruktur.

Hunderte von Städten weltweit beschäftigen sich derzeit mit den Möglichkeiten der Smart Cities Technologien – aber nur ganz wenige sind im alltäglichen Einsatz hierbei schon weit fortgeschritten. Man kann also mit Fug und Recht sagen: Smart Cities Planungen und Entwicklungen werden in den nächsten Jahren zu den heißesten Fortschrittsthemen des Planeten gehören. Mach schon jetzt den Sprung und sei deiner Zeit voraus.

Die Verknüpfung sensorischer Messdaten und ihre zentrale Auswertung gehören zu den Innovationen einer Smart City.

Jobportrait.

Von der Theorie in die Praxis! Überall sind Geodät*innen aktiv beteiligt, sei es bei der Verarbeitung von CO2-Messdaten in der Luft, bei Navigations-Anwendungen oder gar bei der Verbrechensbekämpfung. Geodät*innen aus verschiedenen Arbeitsbereichen erzählen dir, warum die ihren Job so cool finden und was ihnen daran Spaß macht. Lass dich inspirieren.