Studium.

Hey Abenteurer*in der Vermessung und Karten! Du stehst vor einer großen Entscheidung: Ein Geodäsie-Studium eröffnet dir die Tür zu einer Welt, in der du die Erde vermessen, erforschen und gestalten kannst. Von der High-Tech-Datenanalyse bis hin zu abenteuerlichen Gelände-Expeditionen, hier dreht sich alles um die faszinierende Wissenschaft der Geodäsie. Bereit, die Welt durch die Linse der Geodäsie zu sehen und einen entscheidenden Einfluss auf unsere Umwelt zu haben?

Geoinformatiker*in.

Wenn du von einer Zukunft in diesem Berufsfeld träumst, wirst du von der fortschreitenden Digitalisierung profitieren. Die Verschmelzung von Geodatenmanagement und Informatik, die das Berufsbild prägt, ist eine vielversprechende Kombination für die kommenden Jahre. Nach einem sechs- bis achtsemestrigen Studium wirst du mit einem Bachelor of Engineering oder einem Bachelor of Science abschließen. Einige Universitäten bieten sogar vertiefende Masterstudiengänge an.

Das Studium der Geoinformatik konzentriert sich in erster Linie darauf, Geodaten mithilfe von Informatikmethoden zu verarbeiten. Du wirst hauptsächlich in der Vermessung der Erdoberfläche tätig sein, was zur Erstellung digitaler Karten und Geländemodelle führt. In diesem Berufsfeld nimmt die Bedeutung von digitalen Geoinformationssystemen (GIS) stetig zu, da Karten und Pläne heutzutage vermehrt auf computergestützte Systeme umgestellt werden.

Vermessungsingenieur*in.

Du möchtest deine Vorliebe für Mathe, Geologie und Informatik in einen Job umwandeln, die dir sowohl Stabilität im öffentlichen Dienst als auch aufregende Möglichkeiten in der Wirtschaft bietet? Dann könnte dieses Studium genau das Richtige für dich sein. Es gibt je nach Hochschule und Universität unterschiedliche Schwerpunkte. Um mehr über die speziellen Ausrichtungen und die Dauer der Bachelor- und Master-Studiengänge zu erfahren, wirf am besten einen Blick auf die Webseiten der jeweiligen Hochschulen. Los geht’s!

Kombination von Bachelorstudium und Beamtenausbildung
(duales Studium).

Der optimale Karrierestart: ein Bachelorstudium im Bereich Vermessung oder Geoinformatik kombiniert mit einer gleichzeitigen Beamtenausbildung.

Mit Abschluss des Studiums erwirbst Du den akademischen Grad Bachelor of Engineering, gleichzeitig aber auch die Befähigung für die Beamtenlaufbahn (Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt des vermessungstechnischen Dienstes). Damit kannst Du beispielsweise als Beamtin im öffentlichen Dienst beschäftigt werden oder Dich nach dem Erwerb von Berufserfahrung zur Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurin bzw. zum Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur berufen lassen.

In allen Bereichen des öffentlichen Vermessungswesens und des Landmanagements bestehen auf allen Ebenen beste Karriereaussichten.

Weitere Informationen zur Kombination von Bachelorstudium und Beamtenausbildung finden sich auf der Webseite des Ministerium des Innern NRW (Link).

Wer es ganz genau wissen möchte, findet hier den Verordnungstext zur Beamtenausbildung: Link

Hochschul- und Universitätsstandorte.

Wenn du dich für ein Geodäsie-Studium entscheidest, solltest du zwei Dinge wissen: Erstens, du wirst nicht nur in der trockenen Theorie herumstöbern, sondern auch ziemlich viel draußen in der Natur – bei Wind und Wetter – um verschiedene Vermessungstechniken zu lernen. Zweitens, die Studiengruppen sind normalerweise ziemlich klein und familiär. An den Hochschulen, die Geodäsie oder Geoinformatik anbieten, gibt es nur begrenzt Plätze für Studis und Lehrende. Das hat den Vorteil, dass du schnell persönliche Kontakte knüpfen kannst.

Hier, in der interaktiven Karte findest du eine Liste von Universitäten in Deutschland, an denen du Geodäsie oder Geoinformatik studieren kannst.